Beratung beim Buda-Institut

Erstgespräch

Hier können Eltern sich orientieren, welche Hilfsangebote für ihr Kind geeignet sind. Kindern beim Üben zur Seite zu stehen, ist oft nicht leicht. Am Lernstand und den Fehlern des Kindes können sich Eltern über Methoden informieren und sich anschließend mit dem Hilfsmaterial vertraut machen. So können Eltern ggf. die Therapie oder Kurzzeit-Förderung unterstützen und die Zeit der zusätzlichen Belastung verkürzen:

never give up

  • Verständnis für die Lernsituation des Kindes
  • Kenntnisse über Teufelskreis der Lernstörungen
  • Umgang mit Materialien
  • Didaktisches Wissen für die Hilfestellung des eigenen Kindes
  • Tipps für die Literaturwahl

Betreuung auch in einer Therapiepause

Die Familien haben auch nach einer Therapiepause oder Förderpause noch einen ständigen Ansprechpartner, der sie weiter betreut.

Kurzzeit-Förderung

Im Bereich Legasthenie und Dyskalkulie zeigte sich in den letzten Jahren, dass es Schüler gibt, die mit viel häuslichem Fleiß den Schulanforderungen gerade noch gerecht werden (Note 4). Die enorme Belastung hat jedoch große Auswirkungen auf das Verhalten des Kindes. Durch gezielte Intervention kann rechtzeitig mit einer Langzeit-Therapie (Dauer 1 bis 2 Jahre) entgegengewirkt werden. Durch eine Kurzzeit-Förderung kann die Freude am Lernen erhalten werden (Dauer ca. 8 bis 10 Std.) .

Begleitung bei schulischen Schwierigkeiten und Problemen

Das Angebot sieht auch die Begleitung von Eltern und betroffenen Schülern vor, damit Entwicklungs- und Lernverzögerungen rechtzeitig aufgefangen werden können, um eine spätere Therapie oder Klassenwiederholung zu vermeiden. Besonders bei Kindern mit einer schwächeren Legasthenie und Dyskalkulie zeigte sich, dass eine zeitaufwendige Therapie nicht unbedingt nötig ist. Auch diesen Grenzfällen soll das neue Angebot entgegenkommen und gerecht werden.

Die Betreuung und Begleitung umfasst:

  • 1. Eine Analyse der Hausaufgaben-Situation, des Wissensstandes des Kindes und die schulischen Anforderungen.
  • 2. Gestaltung der häuslichen Übungszeit.
  • 3. Erfassung des Entwicklungsstandes n regelmäßigen Abständen. Die weiteren Schritte erfolgen dann nach entsprechender Absprache.
  • 4. Die Familien haben einen ständigen Ansprechpartner, der den Verlauf mit beobachtet.
  • 5. Bei familiären oder schulischen Schwierigkeiten kann das Kind sofort und gezielt durch einige Fördereinheiten zusätzlich unterstützt werden.

Die Erweiterung umfasst:

  • Zum Einstieg und im kurzfristigen Bedarfsfall (z.B. Einführung in die Bruchzahlen etc.) können Förderstunden über einen festgelegten Zeitraum erfolgen (bis zu 10 Wochen). Durch dieses Angebot haben die Familien einen ständigen Ansprechpartner, jedoch nicht die zeitliche und finanzielle Belastung einer Therapie. Zudem wird die Eigenverantwortung der Eltern und Schüler gestärkt
  • Ein Übergang in eine Therapie ist zu jeder Zeit möglich, aber auch umgekehrt wird das »Ausschleichen« aus einer Therapie so dynamischer gestaltet. Viele Eltern fragten an:»Können wir denn bei erneuten Problemen noch einmal für kurze Zeit kommen?« Dieser Bitte wird durch das Angebot entsprochen.